Fragen und Antworten : 

Wohnen Sie bereits in unserer Gemeinde Petershagen - Eggersdorf?

 

Ja meine Großeltern flohen nach dem zweiten Weltkrieg als Deutsche aus dem jetzigen Polen. Das Familienunternehmen wurde gegründet und mit Fleiß und Beharrlichkeit erfolgreich bis heute betrieben.  

 

Sie sind also „Ur-Doppeldörfler“?

 

Ja ich bin geborene  Petershagen- Eggersdorferin. Genauer gesagt damals hieß es nur Eggerdorf bevor die Gemeinden sich zusammen schlossen. 

Ich besuchte die hiesige Kindertagesstätte und die Grundschule in Eggersdorf. Ich lebe jetzt hier mit meinem Mann und meinen 3 Kindern. Ausserdem bin ich die Geschäftsführerin unseres Familienunternehmens im Ort das nun in 3 Generation erfolgreich arbeitet. 

 

 

Arbeiten nur Sie und Ihre Familie im Unternehmen oder haben Sie auch Mitarbeiter?

 

Nein alles selbst zu machen ist nicht zu bewältigen. Im letzten Jahr hatten wir im Unternehmen über 25 Beschäftigte inkl. Aushilfen.  

 

Wer kümmert sich denn um Ihre 3 Kinder?

 

Meine Kinder sind bereits 21,18 und 14 Jahre alt. 

 

Angenommen, ich wähle Sie und Sie werden Bürgermeisterin. Wie wollen Sie Ihren Beruf als Geschäftsführerin mit der Tätigkeit als Bürgermeisterin  in Einklang bringen?

 

Das muss ich gar nicht. Ich habe den bedingungslosen Rückhalt in meiner

Familie. Diese unterstützt meine Kandidatur voll und ganz. 

Ich führe den Familienbetrieb ja nicht nur alleine sondern gemeinsam mit meinem Mann Jens. Er, als studierter Betriebswirt, führt dann das Unternehmen weiter. 

Aber allein ist er dabei nicht. An seiner Seite steht unsere älteste Tochter Friederike welche seit einigen Jahren mit Begeisterung und Sachverstand hilft. Auch meine jüngere Tochter Fanny -Charlotte hilft regelmäßig bei unsere Arbeit mit.  

Werde ich also gewählt, kann ich mich zu 100 % als Bürgermeisterin auf eben diese Tätigkeit konzentrieren da ich mich aus dem Familienunternehmen zurückziehen werde.   

 

Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

 

Ich interessiere mich bereits sehr lange für Politik. Wenn wir ehrlich sind, wird unser gesamtes Leben, und zwar von der

Wiege bis zur Bahre, politisch bestimmt. Es gibt quasi keinen politikfreien Raum mehr, außer vielleicht innerhalb der Familie.

ch arbeite seit über 10 Jahren in der  Komunalpolitik meiner Heimatgemeinde als gewählte

Gemeindevertreterin mit. Seit 4 Jahren leite ich den Aussschuss für Bildung, 

Kultur, Soziales und Sport. Da habe ich gemerkt, wie wichtig die Arbeit der 

Führungsspitze ist. Der Bürgermeister spielt die zentrale Rolle in der Umsetzung 

von Projekten. Das bedeutet, wenn ich etwas für mein Heimatdorf bewegen 

möchte, ist die Kanditatur zum Bürgermeister der folgerichtige Schritt. 

Zusätzlich wurde ich von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Kandidatur 

bewogen, die mir eine gute Amtsführung zutrauen.

Meine Familie steht hier fest hinter mir und ich freue mich auf neue Möglichkeiten zum Voranbringen meines Heimatortes

 

Einige Punkte aus Ihrem Wahlprogramm habe ich auch bei anderen Kandidaten gesehen. Wie kann das sein?

 

Von Wahlprogrammen anderer Kandidaten weiß ich nichts. Meine Entscheidung für die Kandidatur fiel bereits im Winter 2016/2017. Von Januar bis April 2017 entwickelte ich mein Wahlprogramm, welches Sie seit Juli 2017 unverändert auf meiner Website finden können.

 

Wie finanzieren Sie Ihren Wahlkampf?

 

Ich bin Einzelkandidat und trete für keine Partei, Wählerliste oder sonstige Gruppierung an. Ich finanzieren meine Wahlkampfmaßnahmen aus eigenen Mitteln(Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindevertretung und Kreistag). Daher sind unter anderem meine  Mittel für Eigenwerbung, wie z.B. großflächige Plakate etc., begrenzt.

 

Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach der Bürgermeister in der Kommunalpolitik?

 

Die Rollen sind vieschichtig.

Erst einmal ist die Bürgermeisterin Chefin der Verwaltung unseres Heimatortes Petershagen -Eggerdsorf. Somit ist sie hauptverantwortlich dafür, dass Verwaltungsvorgänge effizient, kostengünstig und dienstleistungsorientiert erledigt werden, wobei der Bürger als „Kunde“ der Gemeindeverwaltung und nicht als Bittsteller zu verstehen ist. Das hat in der Vergangenheit nicht immer reibungslos funktioniert.

 Eine Bürgermeisterin hat nicht nur ausführendes Element von Gemeinderatsentscheidungen zu sein. Sie  ist stimmberechtigtes Mitglied und Impulsgeber im Gemeinderat. 

 

Im Wege der Direktwahl ins Amt gekommen, wäre ich durch die Wählerschaft unmittelbar demokratisch legitimiert. Hieraus ergeben sich wesentliche Vorteile für die Amtsführung. Ich bin  unabhängig von Einzelinteressen, weil ich nicht etwa mehrheitlich durch den Gemeinderat gewählt wird. Ich denke aber auch das meine Aufgabe als Bürgermeisterin die Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen im Gemeinderat ist. Denn nur durch gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindevertretung und Verwaltung ist es überhaupt möglich unsere Gemeinde voran zu bringen und die Lebensqualität aller Bürger zu erhalten. 

 

Anderseits repräsentiert die Bürgermeisterin die Gemeinde, nach innen und außen. Als „eine Bürgerin von vielen“ spricht Sie für die Gemeinde und vertritt sie, z.B. in Verbänden und gegenüber dem Landkreis oder dem Land. Deshalb muss sie über eine gewisse Autorität verfügen, um der Gemeinde effektiv vorstehen zu können, wohingegen sie  gleichzeitig möglichst „nah am Bürger“ bleiben muss und sich nicht in der Gemeindeverwaltung „versteckt“. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten, dass ihre Interessen vom Gemeinderat und dem Bürgermeister auch zwischen den Wahlen Berücksichtigung finden, weshalb Sie regelmäßig über wichtige Vorgänge in der Kommunalpolitik und der Verwaltung informiert.

Dieser Bereich deckt sich auch im hohen Maße mit meiner bisherigen Führungstätigkeit in Meinem Familienunternehmen . 

 

 

Wie stellen Sie sich die Führung einer Verwaltung vor?

 

Die Verwaltung werde ich kooperativ führen. Effizienzsteigerung durch sinnvolle Aufgabenzuordnung, sowie im Rahmen der

Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) herbeiführen. Die Mitarbeiter in Umgestaltungs- und Entscheidungsprozesse einbinden. Den offenen Dialog zwischen Verwaltungsleitung, Mitarbeitern, politischen Gremien und der Bürgerschaft frei von parteitaktischen Überlegungen praktizieren. Bürgernähe zeigen und für unsere Bürgerinnen und Bürger erreichbar sein. Ich möchte Impulsgeber mit Ideen für die politischen Gremien sein und mich dafür einsetzen, dass Aufträge an die Verwaltung zügig umgesetzt werden.

 

Wie stehen Sie zur Verwaltung von Petershagen/Eggersdorf ?

 

Ich möchte keine Revolution im Rathaus und die Verwaltung nicht völlig umkrempeln, aber ich möchte mit frischen Ideen an der einen oder der anderen Stelle in der Verwaltung Veränderungen und positive Entwicklungen herbeiführen. 

 

 

Wie wollen Sie das Ehrenamt und die Vereine stärken?

 

Unsere vielen Vereine sind, gemeinsam mit der Feuerwehr und den Sportvereinen das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde Petershagen. Mit ihren Angeboten steigern sie die Lebensqualität und tragen zur Verständigung zwischen den Generationen bei. Für eine Fortsetzung der ideellen und materiellen Unterstützung unserer Ehrenamtlichen – egal in welcher Rechtsform – werde ich mich einsetzen. Folgende konkrete Maßnahmen sollten aus meiner Bewertung umgesetzt werden:

 

1. Auf der Gemeindewebsite sollte die zusammengefasste Übersicht aller Vereine so erweitert werden, sodass mindestens die Vereinsziele, die Aufgaben und die wesentlichen Ansprechpartner mit Erreichbarkeiten sowie den Links zu bestehenden Internetseiten dargestellt werden. Unsere Website muss außerdem auch barrierefrei sein. 

 

2. Um mehr gegenseitiges Verständnis zu schaffen und Problemlagen früher zu erkennen muss der Dialog zwischen Vereinen , Gemeinderat und Verwaltung regelmäßig intensiv weitergeführt werden . Dafür gibt es den runden Tisch der Vereine aber ich denke dieser Dialog ist noch ausbaufähig.  

 

 3. Ehrenamtliche Leistungen für die Gemeinschaft müssen gesehen, wertgeschätzt und entsprechend gewürdigt werden. Über die bestehenden Ehrungen hinaus, könnte ich mir vorstellen, für besonders herausragendes Engagement einen Bürgerpreis  zu stiften oder ein Ehrenbuch der Gemeinde anzulegen.

 

4. Die Nachwuchswerbung in den Vereinen werde ich aktiv unterstützen, z.B. durch meine eigene Teilnahme an Veranstaltungen, ganz gleich ob es der Frühjahrsputz im Frühling , bei Vereins- und Dorffesten oder dem Besuch in unseren Sportvereinen ist.

 

 

Wie stehen Sie zu unsereren beiden Feuerwehren im Ort ?

 

Den  Kameradinnen und Kameraden  der beiden Feuerwehren in unseren zwei  Ortsteile zolle ich den höchsten Respekt. Verletze zu bergen, Brände zu löschen, Gefahren abzuwehren, Hilfe zu leisten wo es geht und das im Ehrenamt!

Ohne die Kameraden von der Feuerwehr geht es nicht in unser Heimatgemeinde. Die Mitglieder der Feuerwehren übernehmen außerdem weitere wichtige soziale Aufgaben. Sie tragen, insbesondere mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr, zur Integration zwischen Jung und Alt bei, unterstützen sehr stark unsere Feste und Feiern in den Orten, führen Branderziehung in den Kindertagesstätten und Schulen durch und schaffen Identifikation mit unserer Gemeinde Petershagen-Eggersdorf.

Ich denke das unsere Bürgerinnen und Bürger stolz auf die Kameradinnen und Kameraden bei der Feuerwehr sein können.

Ich werde, wenn ich in das Amt des Bürgermeisters gewählt bin, weiterhin dafür Sorge tragen diese ehrenamtliche Arbeit in hohem Maße zu unterstützen. 

Womöglich könnten unsere Kameradinnen und Kameraden und Ihre Familien Vergünstigungen erhalten, wenn sie sich einbringen? Das könnte ein „Feuerwehrpass“ der Gemeinde sein der z.B. einen kostenlosen Eintritt ins Strandbad oder in den Kinderbauernhof" Mümmelmann " oder vielleicht einen Nachlass auf die Rechnung im Bereich der Gastronomie , im Einzelhandel  oder eine Steuerbegünstigung. Hier gilt es die Möglichkeiten und Grenzen im rechtlichen Rahmen zu prüfen und die Möglichkeiten auch unter Berücksichtigung der Gemeindefinanzen klar herauszuarbeiten. 

 

Haben sie auch Kontakt zu den Senioren des Ortes ? und 

Was wollen Sie zukünftig für die Senioren unseres Ortes tun ? Wir hören immer nur etwas vom Schulbau oder dem Kita-Neubau ! 
 

Die Probleme der Senioren im Ort kenne ich gut . Meine Mutter ist über 80 und zum Glück noch fit und mobil. Trotzdem fällt Ihr der Weg zum Arzt oder zum Einkaufen immer schwerer. Ich möchte auch deshalb eine Verbesserung des öffendlichen Nahverkehres erreichen. Deshalb setze ich mich für den 20 min Takt des Citybusses ein. Genauso wichtig ist für mich die Frage nach kleineren Mietwohnungen für Senioren zu stellen. Es kann doch nicht sein das ein alter Mensch seinen Heimatort und sein Wohnumfeld verlassen muss nur weil es keine Wohnungen zu mieten gibt .Dies betrifft nicht nur Senioren sondern auch die Jugendlichen die von zu Hause das erste Mal ausziehen.

Außerdem möchte ich mehr Ruhebänke im Ort ausstellenn lassen zum Verweilen und mich für ein medizinisches Versorgungszentrum im Ort einsetzen . 

 

Ein medizinisches Versorgungszentrum ?

 

Ja - Medizinisches Versorgungszentrum oder Ärztehaus. Wir haben immer mehr ältere Bürger im Ort und die Wartezimmer sind voll. 

Mir ist bewusst das dies Ansinnen auch unter Umständen schwierig umzusetzen ist. Doch ohne konkrete Ziele können wir die Umsetzung eines solchen Vorhabens gleich vergessen. Ich könnte mir vorstellen ein Ärztehaus im jetzigen Rathaus in Eggersdorf zu integrieren und ein neues Rathaus in der geograpfischen Ortsmitte zu bauen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Monika Hauser Verantwortlich für diese Seite:Monika Hauser, Altlandsberger Chaussee 103, 15345 Eggersdorf, Tel: 03341/48425